Hund und Herrchen: Wer ist eigentlich wer?

Der Hund ist wohl bekannt als der beste Freund des Menschen, und wenn man sich anschaut, was manche Hundebesitzer mit Ihren Vierbeinern so anstellen, dann kann man wohl wirklich davon ausgehen,

dass so was nur ein bester Freund mit sich machen lassen würde – wahrscheinlich noch nicht einmal der.

Hunde haben nur, wie Kinder, keine Wahl was die Auswahl Ihrer Eltern/Besitzer angeht und somit müssen sie das Beste daraus machen. Gott sei Dank sind Hunde in der Lage uns vollkommen zu manipulieren und uns zu erziehen, ohne dass wir es bemerken (ein bisschen Erziehung hat ja auch nun wirklich noch niemanden geschadet).

Wir Menschen sind ja relativ merkwürdig für Tiere, da wir wirklich ungewöhnliche Eigenschaften an den Tag legen. Mit so was muss der moderne Hund erst mal umgehen lernen. Aber wir sind hilfsbereit, schleppen den Hund in die Hundeschule, wo er erst mal sieht wie beschränkt sein Herrchen ist und wo noch dringender Trainingsbedarf besteht.

Die Tasche voller Leckerlis und guter Vorsätze freut sich der Hund über unsere Bespaßung und beobachtet jeden kläglichen Versuch das Ganze zu Hause eins zu eins nachzustellen.

Aber der kluge Hund setzt sich natürlich auch das 200ste Mal total gerne hin und kassiert das

„feine Leckerchen”.

Aber über die Zeit passen sich Hund und Herrchen immer mehr aneinander an, sodass sie zum Verwechseln bescheuert ähnlich aussehen.

Wir Menschen sind optisch einfach nicht für die klassische Pudelfrise gemacht und da hat der liebe Gott sich auch was bei gedacht!

Allerdings ist es ja aber bedeutend praktischer, wenn man Shampoo und Föhn teilen kann. Aber nicht nur optische Gemeinsamkeiten sind zu erkennen, ich habe auch schon solche getroffen, die exakt dieselben Gesichtszüge haben. Ob die wohl den gleichen Schönheitschirurgen haben? Fest steht, dass wir Menschen einfach nicht mehr ganz so viele Tassen in unseren Schränken haben. Bei solch einem Problem kann auch Ikea nicht helfen.

Das Bello und Bärbel im Laufe der Jahre werden wie die Ratiopharm Zwillinge hätte den alten Darwin bestimmt interessiert,

allerdings ist die Weiterentwicklung der Finken nahrungsbedingt erfolgt, was die von uns noch interessanter macht. Im Zeitalter von immer gleich aussehenden Models sind solche Leute aber doch wirklich eine gelungene Abwechslung.
Pro7 sollte Heidi an die frische Luft setzen und die nächste Sendezeit mit Hund und Herrchen Zwillingsverschnitten besetzen, dann hätten wir alle mal wieder ein gute Gelegenheit ohne schlechtes Gewissen uns mit Chipstüte und Bierchen vor den Fernseher zu setzen. Außerdem sind Hunde am Set auch nicht so wählerisch, was das Catering angeht. Eine wirklich sympathische Eigenschaft!

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